Preisverleihung

Am Freitag, den 20.01.2017, fanden sich die glücklichen Gewinner des interreligiösen Malwettbewerbs „Wittlich trialogisch“ in Begleitung ihrer Familienmitglieder zur Preisverleihung in der Bibliothek des Emil-Frank-Instituts ein.

Preisverleihung 3 klein Die Bilder von Artur Geldt (1. Preis), Xueyue Li (2. Preis) und Jasmin Busch (3. Preis) wurden von einer Jury unter vielen zuvor eingereichten Bildern ausgewählt, um die Vorder- und Rückseite des Kulturführers „Wittlich trialogisch“ zu zieren. Eine große Hilfe bei der Umsetzung ihrer Ideen fanden die Schülerinnen und Schüler der Integrierten Gesamtschule Zell-Mosel in ihrem Fachlehrer Martin Richerzhagen, der das Kunstprojekt mit großem Engagement betreute und die Einarbeitung in die interreligiöse Thematik übernahm.

Bürgermeister Joachim Rodenkirch und Prof. Dr. Hans-Georg Gradl überreichen die Urkunden und Preise an Artur Geldt und Xueyue Li.

 

Lehrer und Schüler/Innen trugen somit zur Entstehung eines Mediums bei, das das Wissen um die drei großen monotheistischen Weltreligionen fördert und dazu einlädt, Glaube und Praxis der verschiedenen Glaubensgemeinschaften konkret vor Ort kennenzulernen. Das vierte Heft der Machbarot-Reihe „Wittlich trialogisch“ führt die Leserinnen und Leser auf eine spannende Entdeckungsreise in zwei christliche Kirchen, in die ehemalige Synagoge und eine Moschee in der Innenstadt Wittlichs. Dabei geht es um mehr als nur um die Besichtigung der unterschiedlichen Gotteshäuser. Die Autoren erzählen von der Bedeutung der Bilder und Gegenstände, von Riten und Gebräuchen, von Farben und Formen, von Gottesdiensten und Musik. Das Heft ist im Buchhandel und im Institut zum Preis von 3,90 € zu erwerben.

Zur großen Freude der Gewinner überreichten der Bürgermeister der Stadt Wittlich, Joachim Rodenkirch, und der Institutsleiter, Prof. Dr. Hans-Georg Gradl, die Urkunden und Preise.

Gefördert wurde das gesamte interreligiöse Projekt „Wittlich trialogisch“ von der Nikolaus-Koch-Stiftung, der Stiftung Stadt Wittlich und dem Bundesministerium des Innern.

Text: Natalie Uder

Foto: Monika Metzen-Wahl